Sonntag, 31. August 2014

Hinweis

Aus zeitlichen Gründen wird dieser Blog vorerst auf Eis gelegt. Wir bedanken uns bei allen, die uns bisher hier besucht haben, und würden uns freuen, wenn ihr uns auf unserem Vereinsblog


TRIDEE Blog


besuchen kommt, wo ihr zeitnahe auch über unsere Triathlon- und Laufaktivitäten informiert werdet.

Freitag, 1. November 2013

Saisonausklang 2013

Da es hier schon wieder länger nichts zu lesen gab, ein kurzer Rückblick auf unsere Bewerbe zum Saisonausklang im Schnelldurchlauf:

Mit den TRIDEE´lern beim Sulmseetriahtlon
Als letzten Triathlon der Saison absolvierten wir am 7. September den schon obligatorischen Sulmsee Sprint (0,75km Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) Triathlon, wo auch heuer wieder hervorragendes Triathlonwetter herrschte. Da ich in den letzten Wochen wegen meines Tennisellenbogens auf das Schwimmtraining gänzlich verzichtet habe, verlief dieses auch entsprechend bescheiden. Hans konnte sich "eingequetscht" in einer Schläger- und Tretertruppe während der ganzen Strecke nicht wirklich frei schwimmen, und war hauptsächlich mit Schadensbegrenzung beschäftigt. Sehr zufrieden war ich mit dem Radpart, wo ich die viertbeste Damenzeit im Gesamtfeld abliefern konnte. Hans glänzte dafür besonders beim Laufen, wo er die 15. Gesamtzeit im Herrenfeld vorzuweisen hatte, was beim sehr guten Teilnehmerfeld unter Berücksichtigung seiner Altersklasse eine tolle Leistung war. Schlussendlich belegten wir Platz 2 (Hans) bzw. Platz 1 in unserer AK.




Eine Woche später starteten wir am Samstag im Rahmen des Bezirkslaufcups beim Rottenmanner Altstadtlauf über eine Distanz von rund 6 km. Hans erreichte den 2. Platz in der M50, ich den 3. Platz in der W45, womit ich nicht zufrieden sein konnte, aber immer läufts halt nicht so, wie man sich das wünschen würde.




AMS-Team Vereinsmeisterschaften
Am Tag nach dem Altstadtlauf fand die AMS-Team Rottenmann Vereinsmeisterschaft mit den Mountainbikes zum Hochberger hinauf statt. Hier gelang es uns mit guten Zeiten unsere Platzierung vom Vorjahr zu wiederholen. Hans wurde Vizemeister, ich wurde Vereinsmeisterin.


Eine Woche später, am  22. September, ging es beim 7km Einzelbergzeitfahren auf den Kulm beim Stubenbergsee ein letztes Mal zur Sache. Wir starteten beide in der Rennradklasse. Hans erreichte den undankbaren 4. Platz, ich konnte meine Altersklasse gewinnen, und meine Zeit vom Vorjahr verbessern.

Montag, 2. September 2013

Höhen und Tiefen im August

Zunächst starteten wir alle drei Mitte August beim Ausee Sprinttriathlon (750m/20km/5,1km) in Blindenmarkt. Dieser Bewerb war als weiterer Qualifikationsbewerb für die Agegroup Europameisterschaft 2014 und gleichzeitig Niederösterreichische Meisterschaft relativ gut besetzt. Hans und ich setzten unsere Erwartungen eher niedrig an, zumal wir in letzter Zeit fast nur mit dem Rad unterwegs waren. 


Der Start erfolgte in Wellen, jedoch mit sehr kurzen Abständen, sodass die guten Schwimmerinnen unter den Frauen Probleme mit den "Rückstaus" der schlechteren Schwimmer der vorangegangenen Welle hatten. Trotzdem stieg Kerstin mit rund 2 Minuten Vorsprung auf uns aus dem Wasser, und obwohl der Bewerb ohne Neopren statt fand, konnte auch Hans mit dem Schwimmen sehr zufrieden sein. Bei mir liefen die letzten Wochen auf Grund einer wieder aufgeflammten Epicondylitis (Tennisarm) gänzlich ohne Schwimmtraining ab, und ich war hauptsächlich darauf bedacht möglichst schmerzarm die erforderliche Runde hinter mich zu bringen. 

Mit dem Radfahren waren wir alle drei sehr zufrieden. Die hügelige Strecke war abwechslungsreich und genau nach unserem Geschmack. Mir gelang dabei in meiner Lieblingsdisziplin der zweitbeste Radsplit unter allen Teilnehmerinnen (102 Starterinnen), und die hatten teilweise doch bekannte Namen.

Auch beim abschließenden Lauf konnten wir alle drei für uns recht gute Leistungen erzielen, obwohl der Schwerpunkt im Training wie gesagt derzeit überhaupt nicht beim Laufen lag. Nur dank meiner sehr guten Radleistung konnte ich am Ende Kerstin noch auf Distanz halten, und damit das "familieninterne Mädelsduell" noch einmal für mich entscheiden.
Am Ende bedeutete dies einen 4. Platz für Hans, einen 2. Platz für mich und einen 5. Platz für Kerstin in der jeweiligen Altersklasse.




Als weiteren Bewerb startete Hans nur 2 Tage nach Ausee beim "Rund um den Puttererseelauf" in Aigen/Ennstal wo es bei sehr warmen Temperaturen 12 km zu bewältigen gab, und er sich mit gut 2 Minuten Vorsprung den Sieg in seiner Altersklasse sicherte. Ich zug es vor die Beine hochzulegen, und ich voll auf den Ötztaler Radmarathon am kommenden Wochenende zu konzentrieren.




Am 25. August sollte der eigentliche Saisonhöhepunkt des heurigen Sommers für Hans und mich über die Bühne gehen, der Ötztaler Radmarathon. Hier galt es ausgehend von Sölden im Ötztal über das Kühtai, den Brenner, den Jaufenpass und das Timmelsjoch eine Runde mit ca. 240 km und rd. 5.500 Höhenmetern mit dem Rennrad zu drehen. Bereits im Juli haben wir uns im Urlaub die Strecken genau angesehen, und warteten nur mehr auf den Tag der Tage. Leider kündigte sich bei mir nur wenige Tage vorher eine Erkältung an. So stand der Start auf Messers Schneide. Nach langem hin und her fuhren wir schließlich trotz tristester Wettervorhersage (mit anhaltendem Regen bis zum frühen Nachmittag war zu rechnen) nach Sölden. Am Renntag in der Früh hatte es in Sölden auf 1.368hm 8 Grad. Es regnete bereits während der Fahrt zum Start und beim anschließenden Warten auf den Startschuss waren wir schon mal leicht durchfeuchtet. 

Von "durchfeuchtet" bis "durchnass" dauerte es nur wenige Minuten der Abfahrt ins ca. 30 km entfernte auf 812m liegende Ötz. Ich war etwas besser gekleidet als Hans, entledigte mich in Ötz ohne anzuhalten meiner warmen alten Daunenjacke, und fuhr mit einem relativ guten Wärme/Kältegefühl dem Kühtai zu. Nun würde sich zeigen, wie meine Atemwege bzw. mein Körper reagieren.

So präsentierte sich uns das Kühtai im Juli
Hans hatte bereits bei der Abfahrt nach Ötz mit Kältezittern zu kämpfen und musste die nassen Kurven noch vorsichtiger nehmen. So fuhren wir, obwohl Hans normal der deutlich rasantere Abfahrer ist, immer in Sichtweite. Beim Anstieg aufs Kühtai musste Hans kurz zur Seite gehen, um sich seiner Jacke zu entledigen, und dabei stürzte er beim Aufsteigen mit dem Rad auf die Schaltungsseite. Erst viel weiter oben, nach dem Ochsengarten, als er schließlich auf den niedrigsten Gang schaltete verklemmte sich die Kette zwischen Speichen und Ritzel, und es dauerte gut 10 Minuten (immer noch im strömenden Regen), ehe er mit Hilfe eines Zusehers das Problem beheben konnte. In dieser Zeit kühlte er derartig aus, dass er sich auch beim weiteren Bergauffahren nicht mehr erwärmen konnte. 
Als er mir beim Stausee am Streckenrand stehend mitteilte, dass er nicht mehr weiterfahren kann, dachte ich zunächst noch, ich würde versuchen weiter zu machen. Wir fuhren also nach einer kurzen Lagebesprechung so gut es ging noch die letzten Höhenmeter hinauf bis zur Labestation (Hans konnte vor lauter zittern schon fast nicht mehr lenken),  und ich versuchte oben den Raum/Sammelstelle ausfindig zu machen, wo Hans sich wärmen konnte, und von wo dann auch ein Rücktransport nach Sölden inkl. Rad gewährleistet sein würde, während Hans von heftigem Kältezittern geschüttelt zunächst im Eingangsbereich eines Souvenirgeschäfts und anschließend in einem Rettungswagen wartete.

Von da an wurde es dann richtig ungemütlich. Langer Rede kurzer Sinn: Während dem ganzen hin und her (es wusste keiner irgendwas) kühlte ich selbst auch so aus, dass ich ebenfalls das Rennen beenden musste,  und wer weiß wofür es gut war. Die Fahrt hinunter nach Kematen soll sich wie in einem "Bachbett" angefühlt haben, und auf Grund der Verhältnisse und des Zustandes der Teilnehmer nicht ganz ungefährlich gewesen sein. Zudem haben die Regenfälle angeblich bis zum Brenner angehalten, was nochmal über 2 Stunden im Regen bedeutet hätte. Manchmal solls halt einfach nicht sein. Der Ötztaler steht damit nach wie vor ganz oben auf der Liste, und nächstes Jahr gibts vermutlich einen weiteren Versuch.

Ergebnis Ötztaler Radmarathon 



Nachdem wir unsere Enttäuschung vom Ötztaler einigermaßen verdaut hatten, gingen Hans und ich gestern kurz entschlossen beim sehr gut organisierten Gaishorner X-treme-Bergduathlon an den Start, der sich in den letzten Jahren wachsender Teilnehmerzahlen erfreut. 
Ausgehend vom Gaishorner See ging es dabei mit dem Mountainbike zur Mödlingerhütte (ca. 8km, rd. 800hm) und anschließend mit den Laufschuhen zum Spielkogel und wieder zurück (ca. 4 km). Mit dem Radfahren waren wir beide recht zufrieden, das anschließende "Laufen" war einfach nur hart². Hans fühlte sich offensichtlich auf den steilen, rutschigen Steigerl in seinem Element, und konnte als 53jähriger in der Klasse über 40 Jahren die zweitbeste Laufzeit erzielen, und auch von den "Jungen" konnten nur drei Einzelstarter eine bessere Zeit drauflaufen. Er beendete damit das Rennen mit einem sehr guten 3. Klassenrang. Für mich hieß es zunächst noch zittern, war mir doch die sehr gute Läuferin Pia-Maria Thoma mit nur rd. 2,5 Minuten Rückstand nach dem Radfahren auf den Fersen. Leider musste diese den Bewerb vorzeitig beenden, und so konnte ich den ungefährdeten Sieg in der Dameneinzelwertung heimlaufen.

Sonntag, 4. August 2013

Urlaub mit vielen Höhenmetern für Leni und Hans

Gleich nach dem Bewerb in Kitzbühel fuhren Hans und ich weiter auf das Sonnenplateau Mieming in Tirol, wo uns ein Freund seine komplette Wohnung für unseren Urlaub zur Verfügung gestellt hat (danke Geri!!). Zunächst war jedoch 2 Tage Ruhe angesagt, da Hans noch immer an seiner Verkühlung laborierte. Diese nutzten wir zum Besuch der Tiroler Landeshauptstadt und des örtlichen Badesees.

Blick vom Speicher Finstertal aufs Kühtai 
Mieming ist der ideale Ausgangspunkt um mit dem Rennrad die umliegende Bergwelt zu "erfahren", und in den anschließenden Trainingstagen haben wir fleißig Pässe gesammelt wie zB: Hahntennjoch, Flexenpass, Arlbergpass, Kühtai (2x), Brennerpass, Jaufenpass (2x), Timmelsjoch. Wie die tiroler Bergwelt so war auch das Wetter ein Traum! Wir fuhren auf 2.500m Seehöhe kurzärmelig herum, und hatten nur eine dünne Windweste für die Abfahrt im Gepäck, die wir dann gar nicht benötigt haben. Solche Tage muss man normalerweise suchen im Jahr, aber heuer war ja alles anders.

Postalmrunde mit der "schnellen Truppe" :)
Vom Urlaub zurück gekommen, hieß es wieder ein paar Tage arbeiten (und von den muskulären Strapazen erholen), bevor wir zu einem Kurztrip nach Stegersbach aufbrachen. Auch hier hatten wir die Räder wieder mit im Gepäck, jedoch bewegten wir sie ob der Hitze nur relativ wenig. Wir genossen eher die Kulinarik und ließen uns in den verschiedenen Thermalbecken richtig "durchsprudeln".

Gleich nach unserer Rückkehr stand am nächsten Tag der Selzthaler Radmarathon (150 km Strecke) auf unserer Liste. Wir beschlossen beide den Rennverlauf zu Beginn abzuwarten und dann zu entscheiden, ob wir die ganze Strecke "Vollgas" weiterfahren, oder eher eine "schnelle Trainingseinheit" absolvieren werden. Bei Hans kam schließlich die Vollgasvariante zum Zug. Er fand sich in einer schnellen Gruppe wieder, mit der er immer relativ auf Anschlag die Runde zog. Auf die Kaiserau hinauf war er dann schon ziemlich ausgebrannt. Die Hitze von ca. 36 Grad tat ihr übriges. Bei mir war es zunächst jeweils am Berg Vollgas, und zwischendurch ein sehr kraftsparendes Gruppenfahren, wobei ich mich fast nur im Windschatten aufhielt. Mit zunehmender Dauer hielt ich die Hügel jedoch immer besser mit, und konnte auf die Kaiserau hinauf nochmal ordentlich Gas geben, und als erste unserer Gruppe die Labe erreichen, bevor ich die letzten Reserven aktivierte, um zurück nach Selzthal zu kommen.

Fuschertörl und Franz Josefs Höhe an einem Traumtag!
Das Hauptaugenmerk des Trainings im vergangenen Monat (und auch noch in der nächsten Woche) diente der Vorbereitung auf unseren Hauptbewerb im August, den Ötztaler Radmarathon (ca. 240 km und gut 5.000 hm). So haben wir viele Radkilometer inkl. Höhenmeter gesammelt, die Julibilanz im Laufen (30,8 km) und Schwimmen (3,8 km) sieht jedoch eher triste aus, wobei Hans zumindest ein wenig fleißiger beim Laufen und Schwimmen war als ich. Trotzdem werden wir uns am 15. August auch noch beim Sprinttriathlon in Ausee versuchen, wo auch Kerstin wieder mit am Start sein wird. Beim Schwimmen und Laufen dürfte da für mich im "Familienduell der Grüßer-Mädels" wohl nichts mehr zu holen sein. Trotzdem hoffe ich, dass ich das Rennen zumindest beim Radfahren noch spannend machen kann, und wir freuen uns schon alle auf den Bewerb.

Einlaufliste Selzthaler Radmarathon 

Montag, 8. Juli 2013

Bezirkslaufcupläufe und Triathlonbewerbe in Aigen und Kitzbühel

Da der letzte Blogeintrag schon wieder einige Wochen zurück liegt, gibt es schon wieder einiges zu berichten. 
Zunächst waren da im Juni drei Bezirkslaufcupbewerbe in Ardning, Gaishorn und Admont wo wir am Start waren. Diese Bewerbe finden auf Grund der Trainingsausrichtung auf die Triathlonbewerbe ohne Taperingphase (also ohne vorherige Verminderung des Trainings) aus zeitweise intensiven oder umfangreichen Trainingblöcken heraus statt, und so vermag man nie vorherzusehen, was dabei raus kommt. Mal gehts überraschend gut, mal ganz daneben, weil die Beine schwer wie Beton sind. Hans gelang, auch wenn er mit der Zeit nicht immer ganz zufrieden war, alle dreimal ein Klassensieg. Ich landete in meiner Klasse einmal auf Platz 4., sowie zweimal auf Platz 1. Kerstin konnte bei ihrem Lauf in Gaishorn den 3. Platz erreichen.

©www.tribild.at
Mitte Juni fanden dann beim Putterersee Triathlon in Aigen/Ennstal die steirischen Meisterschaften auf der olympischen Distanz statt. Der Bewerb war vorbildlich organisiert, und fand auf anspruchsvollen Strecken statt. Leider fanden, speziell bei den Damen, nur sehr wenige Athletinnen den Weg in die Obersteiermark, dafür waren einige Topdamen wie Eva Wutti, Romana Slavinec oder Lydia Bencic am Start. Wir konnten in der Steirischen Meisterschaftswertung jeweils Gold (Leni), Silber (Hans) und Bronze (Kerstin) in unseren Altersklassen erreichen: Hans konnte insbesondere beim Schwimmen (mit Neopren) einen deutlichen Leistungssprung verzeichnen, und diesmal deutlich vor Leni die 1. Wechselzone erreichen. Leni zeigte sich nach der vorjährigen enttäuchenden Leistung nun mit der deutlich verbesserter Rad- und Laufzeit auch zufrieden. Kerstin verlor leider auf der abschließenden Laufstrecke durch Magenprobleme, die sie zum Verlassen der Strecke zwangen, einiges an Zeit, ein Aufwärtstrend war jedoch deutlich erkennbar.


©www.trinews.at
Eines unserer Saisonhighlights für heuer sollte der Agegroupbewerb der ITU Triathlon Challenge in Kitzbühel am 6. Juli für uns werden, welche im heurigen Jahr mit einem revolutionären, neuen Rennformat aufgewartet hat. Zunächst war eine Runde (750m) im Schwarzsee zu schwimmen. Anschließend ging es mit Windschattenfreigabe durch die Kitzbühler Innenstadt und anschließend 867 hm hinauf aufs Kitzbühler Horn, insgesamt 11,55 km. Die 2. Wecheslzone befand sich vor der Abzweigung Trattenalm. Hier waren noch 2,55 km mit 136 hm zu laufen bevor man das Ziel beim Alpenhaus am Kitzbühler Horn erreichte. Die Stimmung war einfach grandios, zumal alles auf das große Profirennen der ITU Triathlon World Championship Series am Nachmittag ausgerichtet war, und am Vormittag auf der selben Strecke gestartet wurde. Gleichzeitig zählte dieser Bewerb auch als Qualifiktionsrennen für die Agegroup Europameisterschaften im nächsten Jahr in Kitzbühel. Hans kämpfte leider mit einer leichten Verkühlung, die sich schon beim Schwimmen (ohne Neopren) nachteilig auswirkte, und ihn nach dem Bewerb dann vollends niederstreckte. Insofern konnte er mit dem 9. Platz in der stark besetzten Klasse sehr zufrieden sein. Trotzdem schade, dass er gerade bei dem Bewerb auf den er sich schon so gefreut hatte, nicht 100 %ig fit war.
©www.trinews.at
Ich konnte hinter zwei deutschen Athletinnen den 3. Platz in der Altersklasse M/W 45 erreichen, wobei ich mir diesen sehr überraschend beim Laufen(!) holte. Damit bin ich nun mit maximaler Punkteanzahl uneinholbar auf dem 1. Platz im Agegroup EM Qualifikationsbewerb für Kitzbühel 2014.

Ergebnis BLC Ardning 
Ergebnis BLC Gaishorn
Ergebnis BLC Admont
Ergebnis Triathlon Aigen
Ergebnis Triathlon Kitzbühel

Samstag, 1. Juni 2013

Diesen Mai gings auch bei kühlen Temperaturen heiß her

Seit Kerstins letzem Blogeintrag ging es bei uns bewerbsmäßig Schlag auf Schlag, was auch einer der Gründe war, warum hier in letzter Zeit nicht viel zu lesen war.
Ein weiterer Grund ist, dass es in unserem TRIDEE-Vereinsblog ohnehin alle News zu unseren Bewerben bereits kurz nach den einzelnen Veranstaltungen zum Nachlesen gibt. Den Link findet ihr auch links auf dieser Seite.

Trotzdem gibts auch hier eine Kurzzusammenfassung der letzten Wochen:
14 Tage nach Großsteinbach startete Hans - sozusagen zum Einlaufen - beim Bezirkslaufcuplauf in Hohentauern. Wohlwissend, dass am nächsten Tag der Sprinttriathlon in Traun auf dem Programm stand, absolvierte er die zu laufenden Runden - bis auf eine, die zum "Durchputzen" diente - doch eher in zurückhaltenden Tempo und konnte trotzdem noch den 2. Platz in seiner Altersklasse M50 holen.

Hans beim Traun Triathlon
Beim Triathlon in Traun (0,75 km Swim - 24,4 km Bike - 5,3 km Run), waren dann alle drei Grüßers am Start. Ich war, noch immer leicht angeschlagen von den Atemwegsinfekten der letzten Wochen, die schon den Start in Windischgarsten, Großsteinbach und Hohentauern vereitelt haben, wollte jedoch hier unbedingt dabei sein, da der Bewerb auch eines der Qualifikationsrennen für die Agegroup Europameisterschaft 2014 in Kitzbühel darstellte. Trotz der schlechten Vorzeichen holte ich mir bei einer Wassertemperatur von weniger als 16 Grad schließlich den 2. Platz in der W40 (10er Klassenwertung), und damit die volle Punkteanzahl für die W45 Klasse für Kitzbühel.

Hans spürte - nach einem sehr guten Schwimmen - besonders in den Anstiegen dann doch die 6,8 km vom Vortag, und musste sich knapp mit dem 4. Platz in der M50 zufrieden geben. Kerstin war einmal mehr die beste Schwimmerin von uns dreien, und erkämpfte sich in der stark besetzten Elite 1 Klasse den sehr guten 6. Platz.

Einrichten der Wechselzone
Nur eine Woche nach dem Sprint in Traun fanden bereits die Österreichischen Masters Meisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 km - 40 km - 10 km) in Kobenz bei Zeltweg statt. Leider waren diesmal Hans - er verzichtete überhaupt auf den Start - sowie Kerstin - sie musste das Rennen schließlich beim Radfahren aufgeben - gesundheitlich angeschlagen, offensichtlich hatte ich meine Viren an sie übertragen.

© Ali Marchl, Regionalkurier
Ich selbst hatte zwar auch nicht die volle Motivation mich bei einer Wassertemperatur von 14,5 Grad und einer Außentemperatur von rund 13 Grad garniert mit viel Wind und starker Bewölkung an den Start zu begeben, aber im Laufe des Rennens stellte sich diese dann doch ein. Zunächst lief diesmal - anders als zuletzt in Traun, wo mir die Luft ein wenig fehlte - auch das Schwimmen ganz gut. In der Wechselzone verlor ich etwas Zeit, da ich nichts riskieren wollte, und mir zusätzlich etwas anzog. Beim Radfahren konnte ich jedoch mit der zweitbesten Radzeit aller Damen doch einiges an Boden gut machen. Auch der abschließende Lauf verlief ganz okay, jedoch war gegen die Siegerin in meiner Klasse, welche eine hervorragende Schwimm- und Laufzeit aufzuweisen hatte, kein Kraut gewachsen, und ich musste mich abermals mit dem 2. Platz (W45) zufrieden geben.

Während ich diese Zeilen schreibe, erreicht mich die Nachricht von Kerstin, dass sie sich heute spontan dazu entschlossen hat beim Lippizanerheimatlauf in Köflach-Piber mitzulaufen und sie dort den 5. Gesamtplatz und den 2. Platz in ihrer Klasse auf der 7 km Strecke erzielen konnte. Es geht also bereits wieder bergauf!

Samstag, 4. Mai 2013

Sprinttriathlon Großsteinbach



Nach einer ziemlich verpatzen Generalprobe meinerseits letzten Samstag in Windischgarsten, gings heute nach Großsteinbach zum ersten Triathlon der Saison. An dem Bewerb nahmen nur Papa und ich teil, da ich meine Mum vorsorglich erfolgreich ausgeschaltet habe (Verkühlung). Sie war allerdings als Cheerleader mit dabei.

Nach Windischgarsten folgten erstmals drei sportabstinente Tage für mich. Gestern sollte dann endgültig die Entscheidung für oder gegen einen Start fallen. Die Nacht war hustenfrei und auch die Radeinheit lief wie erhofft. Somit hieß es für mich noch ein bisschen den Neo eintragen und eine Wettkampfstrategie zu Recht legen.

Der Plan fürs Schwimmen war denkbar einfach: Halte den Wasserschatten von einer der guten Schwimmerinnen (Klar, nicht der ganz guten Schwimmerinnen, denn sonst bist nach 100m tot). Beim Radfahren wollte ich so wenig Zeit wie möglich liegen lassen. Da ich im Winter ganze 2 Mal am Ergometer gesessen bin und heuer auch keine Zeit für ein Trainingslager hatte, habe ich kaum Kilometer gesammelt und kann mir daher auch keine Wahnsinnszeit erwarten. Das wichtigste war mir das Laufen hinten raus. Ich wollte endlich einmal eine solide, gute Laufleistung im Anschluss an einen Triathlon bringen.

Soweit mal die Theorie. Beim Schwimmen hielt ich mich an den Plan. Ich stieg mit einer guten Schwimmzeit und sehr ausgeruht, aus dem Wasser. Dann hieß es schnell durch die Wechselzone und rauf aufs Rad. Das Radfahren verlief unspektakulär. Letztendlich war ich mit meiner Radzeit, den Umständen entsprechend, zufrieden, weiß aber, dass es da noch einiges an Potenzial zur Verbesserung gibt. Dann folgte das Laufen. Der erste Kilometer Laufsplit war schon sehr ernüchternd und es war mir auch nicht möglich, das Tempo in irgendeiner Weise anzuziehen. Somit reichte es nicht für eine gute Laufzeit, aber dennoch für den 3. Platz bei den Steirischen Meisterschaften in der Klasse W24 (oder wie auch immer die Elite 1 jetzt bezeichnet wird). 
 
Was mich heute am allermeisten gefreut hat, ist die wahnsinnig gute Schwimmleistung meines Dads. Wir haben im November begonnen seine Schwimmtechnik komplett umzustellen und er hat sich solche Mühe gegeben und sich so sehr an meine, doch oft sehr eintönigen (Technik, Technik, Technik), Schwimmpläne gehalten. Es freut mich sehr, dass dieses Training nun endlich Früchte trägt, auch wenn er immer mal wieder daran gezweifelt hat. Ich denke mal, dass er es selbst kaum glauben konnte, als er mit einer Zeit von 13:14 aus dem Wasser stieg. Auch das Radfahren verlief bei meinem Dad nach Plan. Die doch etwas kupierte Strecke, kam ihm sehr entgegen und er konnte eine gute Zeit beim Radfahren hinlegen. Das abschließende Laufen ist natürlich immer seine Disziplin und mit einer Zeit von 18:20 auf die (wahrscheinlich fast) 5km konnte er wieder eine sehr gute Leistung abliefern. Im Endeffekt bedeutete dies für ihn einen starken 2. Platz bei den Steirischen Meisterschaften in der Klasse M50.

Ergebnisse Gesamt
Ergebnisse Steirische Meisterschaft

Sonntag, 24. März 2013

Gelungener Start in die neue Saison

Dieses und letztes Wochenende erfolgte der Start in die neue Wettkampfsaison. Da das mit dem draußen Schwimmen derzeit noch so eine Sache ist, gings vorerst mal mit Laufwettkämpfen los. Während Hans und ich beim Welser Halbmarathon unseren Einstand gaben, folgte Kerstin heute mit dem 10 km Lauf in Graz.

Wettermäßig waren sich die Bewerbe mit Temperaturen um die Null Grad und leichtem (Graz) bis auffrischenden (Wels) Wind ziemlich ähnlich. Einzig der strahlende Sonnenschein machte es in Wels doch um einiges freundlicher. Da es sich in Wels um die österreichischen Halbmarathonmeisterschaften handelte, war alles am Start, was im österreichischen Laufsport Rang und Namen hat, und so war platzierungsmäßig nicht so viel auszurichten, auch wenn unsere Zeiten für den Saisonanfang und die Bedingungen durchaus ansprechend waren - dies gilt insbesondere für die 1:20 von Hans, die den 6. Platz bei der ÖM M50 bedeuteten!

Kerstin konnte heute mit einer 10 km Zeit von 45 Minuten den ersten Platz in der Damenhauptklasse erzielen, und damit ihre bisherige Bestzeit auf dieser Distanz gravierend verbessern.


Sonntag, 3. März 2013

The same procedure as every year

Ja es gibt uns noch, und wir haben auch heuer im Winter fleissig für die kommende Triathlonsaison trainiert.

Wie auch in den letzten Jahren haben wir die Semesterferien wieder genutzt um uns in den Süden abzusetzen. Die Vulkaninsel Lanzarote bietet ideale Trainingsbedingungen, und unsere bewährte Trainingslagergemeinschaft auch jede Menge Unterhaltung. Einiges konnten wir auch heuer wieder dazu lernen:

1. Powerbar Gels gehören immer geschluckt, nicht inhaliert, sonst ist es ein Vorteil, wenn ein Ersthelfer vor Ort ist.

2. Es gibt auf Lanzarote seeehr viele Radlgeschäfte. Wenn du ein gebroches Carbonteil für eine Di2 suchst, lernst du ALLE kennen. UND es gibt kein Radlgeschäft das so in der Tiefe der Hauptstadt Arrecife versteckt ist, dass es nicht auch noch ein weiteres gäbe, das noch versteckter ist, ja sogar so versteckt, dass dich ein Spanier einfach in seinen Bus packt und dich dort hin fährt, weil du sonst wohl 40 Jahre wie Moses umherirren würdest. Das Teil wurde tatsächlich in irgendeinem Hinterzimmer aufgetrieben. :)

3. Es gibt auf Lanzarote seeehr viele Supermärkte, aber immer wenn gewisse Personen vorbeifahren, schwupp sind sie auch schon wieder weg.

4. Nicht jede Menschengruppe, die mit einer Menge Gepäck und dubiosen Riesenkoffern am Flughafen steht, ist (wie von Mitreisenden spekuliert) eine Band, auch wenn manche Radlkoffer so aussehen, als würde sich darin ein Schlagzeug befinden, und wir tatsächlich einen Musiker unter uns hatten.

Die Besten :)
5. Wenn du erfolgreich deinen defekten Reifen gewechselt hast, überlege dir gut, wenn dir jemand seine Hilfe beim Aufpumpen anbietet, es gibt allerlei Saboteure auf der Insel, die nur darauf aus sind, mehr Kilometer und Höhenmeter als du zusammen zu bringen.

6. In Lanzarote kursiert ein Märchen von einem Baron Baumhausen, dass man am Ende des Tages ruhig noch mal zum Los Helechos rauf fahren kann, weil man von dort in 30 Minuten am Playa de los Pocillos in Puerto del Carmen ist, weil es ja nur mehr bergab geht. Wir habens geprüft, es ist tatsächlich nur ein Märchen.

Dienstag, 1. Januar 2013

Grazer Silvesterlauf

Kurt, Eva, Hans und Leni (v. li.)
Zum Abschluss des Sportjahres 2012 starteten wir gemeinsam mit Eva, Kurt, Heli und Sophie am 31.12. beim Grazer Silvesterlauf. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr guten Laufbedingungen konnte Hans den Klassensieg und ich den 2. Platz in meiner Altersklasse erreichen. Auch Eva, Heli und Sophie von Tridee Triathlon bzw. LC Idee landeten in ihren Altersklassen am Podest.
Kurt leistete als Genussläufer hervorragende Pacemakerdienste, und seine Frau Gerlinde und unsere Kerstin waren, da sie selbst nicht laufen konnten, vorbildliche Fans.

Anschließend an den Lauf gab es auch noch ein gemütliches Zusammensitzen in Graz, bevor wir die Heimreise antraten.Wir hoffen, dass uns auch im neuen Jahr so viele schöne und lustige Stunden mit unseren Vereinskollegen gegönnt sein werden.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

King of the Lake

Bei kühlem, bewölktem Wetter machten wir uns am 30. September auf dem Weg zu einem Einzelzeitfahren rund um den Attersee, dem "King of the Lake". Hans wollte eigentlich nicht starten, da das Einzelzeitfahren im Flachen nicht so sein Ding ist, aber schließlich ließ er sich doch von mir überreden, denn ich versprach ihm zumindest am Nordufer ein etwas welligeres Gelände.

Der Start befand sich in Seewalchen von wo aus im 1 Minuten Takt die Radfahrer auf die 46,2 km lange Strecke geschickt wurden. Auf Grund der Klasseneinteilung war Hans einige Zeit vor mir an der Reihe. Vom Rennen selbst gibt es nicht viel zu erzählen. Man sieht eigentlich sehr wenige Konkurrenten, außer es flitzt vielleicht mal jemand an dir vorbei, oder du überholst überraschenderweise jemanden. Es heißt einfach die Kurbel runterdrücken, dass sich die Wadln nach vorne drehen. Ob du gut oder nicht so gut warst, siehst dann meistens erst bei der Siegerehrung. 

Hans hatte neben einem kleinen Motivationsproblem auch ein etwas größeres im Zusammenhang mit einer nicht ideal eingestellten Bremse, die auch bremste, wenn man es eigentlich nicht wollte, und so hatte ich auch dieses Mal die Nasenspitze etwas vorne, und konnte mir wieder einen Stockerlplatz sichern.

Ergebnisse 

Samstag, 29. September 2012

Styriantimetrial am 22.9.2012

Nach dem Bergzeitfahren in Stubenberg habe ich festgestellt, dass so ein Einzelzeitfahren eigentlich ganz lässig ist. Wer es nicht weiß, beim Einzelzeitfahren wird hintereinander in einem zeitlichen Abstand (meist 1 Minute) gestartet. Man fährt volle Kanne eine bestimmte Strecke ab, hat aber nicht die gefährlichen Situationen die sich sonst bei Radmarathons usw. ergeben können, da man quasi "mehr Straße" für sich alleine zur Verfügung hat.
Es benötigte einiges an Überredungskunst Hans davon zu überzeugen mit mir beim Styriantimetrial in St. Lorenzen bei Knittelfeld an den Start zu gehen. Die Strecke war ca. 10 km lang und es gab keine wirkliche Steigung (max. 5 %), aber ca. 180 Höhenmeter auf zäher nur ganz leicht steigender Straße bis zum Ziel in Glein zurückzulegen, also ganz nach meinem Geschmack. 

Ich gab alles, und Hans, dem noch der Duathlon von letzter Woche ziemlich in den Knochen steckte, musste sich mir um 4 Sekunden geschlagen geben. :) Gleichzeitig errang ich den Sieg im dürftig besetzten (3 Starterinnen) Damenfeld, Hans erreichte in der M50 den 6. Platz. Das schreit natürlich nach Revanche! ;)

Ergebnisse 

Duathlon Deutschlandsberg

Am Sonntag, 16. September 2012, startete Hans beim Duathlon in Deutschlandsberg, der gleichzeitig auch als Österreichische (nur Allgemeine Klasse) und Steirische Meisterschaft (auch Masters) ausgetragen wurde.
Es waren 10 km zu laufen, 38 km auf dem Rennrad zurückzulegen und anschließend nochmal 5 km zu laufen. Die Radstrecke bestand dabei aus 7 Runden, die jeweils mit einer ziemlichen Steigung gespickt waren. Da ich in den letzten Wochen kaum ernst zu nehmendes Lauftraining absolviert hatte, verzichtete ich auf einen Start, was sich auch als vernünftig herausstellte als ich sah, welches Tempo die, praktisch nur aus Topathletinnen ihrer Altersklasse bestehenden, Damen anschlugen.
Hans startete zunächst relativ dosiert, da die Distanz doch nicht zu unterschätzen war, konnte sich dann jedoch bereits beim ersten Laufen ganz vorne in seiner Altersklasse positionieren. Leider hatte er einen verpatzten Wechsel aufs Rad, bzw. wechselte die Gruppe der Läufer mit denen er in die Wechselzone gekommen war eine Spur schneller als er, und so verlor er leider den Anschluss, und konnte die kleine entstehende Lücke nicht mehr zufahren. Das Radfahren war diesmal mit Rennrädern und es bestand Windschattenfreigabe, sodass es ein großer Vorteil war, wenn man sich in einem Pulk befand. Er fuhr also sein Rennen so gut es ging, schenkte sich bergauf nichts, und schlug sich ganz gut dabei. Der zweite Wechsel funktionierte dann auch, und beim Laufen ließ er nichts mehr anbrennen. 

Hans konnte sich schließlich klar den 2. Platz in der M50 sichern, was gleichzeitig den 1. Platz bei den Steirischen Meisterschaften bedeutete.

Ergebnisse 

Samstag, 22. September 2012

Bergzeitfahren am Kulm in Stubenberg

Auf Grund einer tollen Mitgliederwerbestrategie von AMS-Biketeam Chef Erich Pammer sind wir seit heurigem Sommer Mitglied beim AMS-Biketeam Rottenmann. Bei der Vereinsmeisterschaft bei der es mit dem MTB zum Hochberger ging, konnten wir am 9. September schon sehr gut abschneiden (Hans 2., ich 1.) und ich durfte gemäß der Vereinstradition mit dem Herrensieger Rudi Breitfuß den Maibaum umschneiden, der anschließend verlost wurde. Es war ein wundervoller Spätsommertag, den wir bei bester Verpflegung und in geselliger Runde genießen durften.

Laufcupsiegerehrung M50, Ardning
Da wir nun schon Mitglieder bei einem Bikeverein sind, habe ich auch beschlossen - da die Triathlonsaison mit dem Sulmseetriathlon am 8. September als abgeschlossen zu betrachten war - je nach Lust und Laune noch ein paar kürzere Radrennen in Angriff zu nehmen. Eines davon war das erstmals ausgetragene Bergzeitfahren auf den Kulm beim Stubenbergsee, welches am 15. September statt fand. Da wir an diesem Tag ohnehin in Graz zu tun hatten, machten wir einen kurzen Abstecher zum Stubenbergsee. Es galt ca. 7 km und über 550 hm mit dem Rennrad zurückzulegen. Dieses konnte ich (bei allerdings geringer Beteiligung von nur 7 Damen) auch gewinnen. 

Leider mussten wir unmittelbar nach meiner Zieleinfahrt schon wieder nach Hause, da auf Hans schon die Laufcupsiegerehrung in Ardning am Nachmittag wartete, wo er den 2. Platz in seiner Altersklasse in dieser Saison erreicht hatte. Hans war an diesem Tag ja nur als mein Betreuer mit dabei, da er am nächsten Tag bei den Steirischen Duathlonmeisterschaften in Deutschlandsberg starten würde.

Ergebnisse Bergzeitfahren Kulm Stubenberg
Cupwertung Bezirkslaufcup 2012

Dienstag, 11. September 2012

Sulmseetriathlon über die Sprintdistanz 0,75 / 20 / 5 km

Beim letzten Triathlon der Saison am 8. September waren wieder einige Tridee Vereinsmitglieder mit am Start, und die Wetteraussichten perfekt, sodass wir uns schon richtig auf den Bewerb freuten. 
Weils so warm war, erfolgte das Schwimmen auch ohne Neopren, und es rührte sich ganz schön was im Wasser als ca. 380 Athleten auf die erste Boje zusteuerten. Während ich noch mit ein paar mal Wasser schlucken davon kam, geriet Hans überhaupt in einen Stau, bevor es Richtung Schwimmausstieg retour ging.

Vermutlich auf Grund des Abschneidens bei der letzten Teilnahme (3. Gesamt) hatte ich - ebenso wie Kurt Kriechbaum von unserem Verein - einen von 20 reservierten Radabstellplätzen in der Wechselzone nahe des Ausganges zur Radstrecke, während sich die übrigen Teilnehmer ihre Plätze frei wählen konnten/mussten. War irgendwie ein lässiges Gefühl, gleich neben den Favoriten stehen zu dürfen. Nicht so lässig wars dann, als ich aus dem Wasser kam, und mein Fahrrad als einziges noch in dieser Reihe stand. Aber wenigstens gabs da keine Probleme zum richtigen Rad zu laufen. :)

Bei der mehrere 100m langen Seezufahrtsstraße hatte ich leider das Pech, dass vor mir relativ langsam fahrende Athleten regelwidrig "blockten", obwohl Überhol- bzw. Rechtsfahrmöglichkeit bestand, und mich somit fast bis zur Ausfahrt auf die Landesstraße abbremsten. Dann gings aber gleich ziemlich zügig auf dem leicht welligen Stück Richtung Flamberg - in ständiger Begleitung von Kampfrichtern - dahin, und ich fühlte mich ganz gut. Auch in der Hardcore-Steigung konnte ich noch halbwegs gut mit den Männern mithalten.

Siegerehrung Damen Gesamtwertung
Bei der letzten Abfahrt passierte es dann aber. Plötzlich hatte ich einen Kettenklemmer. Die Schaltung reagierte weder vorne noch hinten, und die Pedale waren auf ihrer Position "eingefroren" und ließen sich weder vor noch zurück bewegen. Ein ziemlich ungutes Gefühl. Während ich also doch noch relativ schnell bergab rollte, versuchte ich durch unzählige Schalthebelbewegungen vorne und hinten und schnellen Blicken auf Kette und Kettenblatt (mehr war bei der Geschwindigkeit nicht drin, allzuviel bremsen wollte ich auch nicht) herauszufinden, was da los war, während nachkommende Athleten an mir vorbei schossen. Die werden mich mit meiner Herumwackelei verflucht haben. Auch die etwas kritische Kurve traute ich mich mit den fixierten Pedalen nur sehr verhalten fahren. Kurz bevor ich dann in die Ortschaft reingerollt bin, und schon stehen bleiben wollte um nachzusehen, hats plötzlich einen Ruck gemacht - ich hab noch immer wie verrückt an den Hebeln rumgefummelt und geflucht - und alles war wieder okay. :) Ich hab mich dann bis in die zweite Wechselnzone noch ziemlich abgerackert und war mit meiner Radzeit dann eh sehr zufrieden. Zeitmäßig wird das ganze Ungemach sicher nicht viel ausgemacht haben, aber in dem jeweiligen Moment, kommt dir alles wie eine kleine Ewigkeit vor, und du meinst du musst die Welt ankurbeln.

Siegerehrung M/W 50
Auf der Laufstrecke ist mir Hans dann sehr bald nachgekommen, der am Rad auch sehr gut gefahren war, und überholte mich schnellen Schrittes. Auch Eva Berger die Nachwuchskadertriathletin unseres Vereines, die ich auf der Radstrecke einholen konnte, kam wieder zügig näher, und zog an mir vorbei. In Anbetracht dessen was ich auf mein "Laufkonto" in den letzten Wochen eingezahlt habe, war mir klar, dass ich mir keine Wunder erwarten durfte. Alles in allem hats gepasst: 5. Gesamtplatz bei 64 Teilnehmerinnen, 1. Platz W45 - man darf nicht unzufrieden sein.

Hans zeigte einmal mehr, dass ihm das Laufen bei warmen Temperaturen erst so richtig gefällt und konnte mit der gesamt 19. Laufzeit im doch sehr großen Teilnehmerfeld einmal mehr seine Laufstärke unter Beweis stellen. In der Ergebnisliste schlug sich dies mit dem 2. Platz in der Altersklasse M50, in der 21 Teilnehmer um den Sieg kämpften, nieder.

Zur Veranstaltung selbst möchte ich einen Gästebucheintrag von der Veranstalterhomepage zitieren und mich diesem vollinhaltlich anschließen: "Super Organisation - SUPER Radstrecke - tolle Aussicht - sehr selektiv - Schwimmen im Sulmsee und Laufen im Gelände rundherum sehr kurzweilig - beste Verpflegung  - tolle Pokale - und alles zu einem SUPER-PREIS! Da können sich so manche Veranstelter ein Scheibchen abschneiden!"

Ergebnisse 

Dienstag, 4. September 2012

Wie schnell die Zeit vergeht, Saison schon fast vorbei ...

Im letzten Monat haben wir wieder an einigen Bewerben teilgenommen, und auch ein paar Tage Urlaub gemacht. Hier ein kurzer Rückblick:

Am 12. August starteten wir alle drei bei den steir. Meisterschaften auf der Olympischen Distanz beim Thermentriathlon in Fürstenfeld. Hier konnten sich Hans und ich jeweils den 2. Platz in unseren Altersklassen sowie den Sieg bei den Steir. Meisterschaften sichern. Kerstin erreichte mit einer sehr guten Schwimmleistung den 4. Platz in der Elite1 Klasse sowie den zweiten Platz bei den steir. Meisterschaften.

Eine Woche darauf am 18.8. waren schon wieder steirische Meisterschaften, diesmal in Piberstein auf der Sprintdistanz. Hier gab es drei Mal Gold für uns. Für Hans und mich in den Altersklassen sowie für Kerstin in der Damen Mannschaftswertung (Tridee) zusammen mit Eva Berger und mir. Leider bedeutete dieser Bewerb auch das entgültige Aus für diese Saison für Kerstin was Wettkämpfe anbelangt. Die ständigen Probleme beim Laufen, die sie schon die gesamte Saison begleiteten waren wieder akut geworden.

So kam es auch, dass Kerstin den ursprünglich geplanten Start als Läuferin beim Rottenmanner Tauern Adventure Race in ihrer Mannschaft absagen musste, und nur Hans und ich jeweils mit einer Mannschaft am Start waren. Während Hans sich als Bergläufer das Stein am Mandl hinaufquälte und mit seiner Mannschaft die Rottenmanner Wertung gewinnen konnte, war ich mit dem Zeitfahrrad unterwegs und konnte mit unserer Damenmannschaft den dritten Platz erreichen, wobei ich sehr happy darüber war, meine Radzeit vom letzten Mal wieder etwas verbessert zu haben.

Unmittelbar nach dem Adventure Race machten Hans und ich uns auf, um ein paar Tage am Gardasee mit dem Mountainbike herumzufahren. Wir kannten die Gegend noch nicht, und waren begeistert von den tollen Möglichkeiten, die sich uns dort boten. Auch das Wetter passte perfekt.

Am kommenden Wochenende steht der letzte Triathlon der Saison für uns auf dem Programm, der Sprinttriathlon in Sulmsee, und auch wenn es dort fast traditionell immer schönes Wetter hat, so merkt man auch hier schon sehr deutlich, dass der Herbst vor der Tür steht., und es Abschied nehmen heißt vom Schwimmen im See und vom Sommer. Leider ...

Ergebnisse Fürstenfeld
Ergebnisse Piberstein
Ergebnisse Rottenmanner Tauern Adventure Race 

Montag, 6. August 2012

Selzthaler Radmarathon und Gaishorner Lauf

Vergangenes Wochenende nahmen wir zum ersten Mal am Selzthaler Radmarathon teil. Obwohl sich der Veranstaltungsort in unmittelbarer Nähe befindet hat es bisher nie geklappt, weil wir an diesem Wochenende bisher immer einen Triathonbewerb hatten, oder es aus Kübeln gegossen hat. Heuer war zwar auch nicht das beste Wetter angesagt, aber zumindest beim Start ließen sich einige blaue Flecken am Himmel sehen, sodass wir uns entschlossen tatsächlich die 150 km zu fahren und nicht auf die kürzere Strecke umzumelden, was wir auch schon überlegt hatten.
Leider fand sich - wahrscheinlich auch auf Grund der trüben Wetteraussichten - nur ein eher kleines Starterfeld ein, sodass ich dann ca. 60 km der Strecke - bei wiederkehrenden Regenschauern - allein herumgestrampelt bin. War also vor allem eine Einheit für den Kopf. ;)
Hans schaffte das ersteKriterium über Sein oder nicht Sein (Lassinger Bühel) deutlich besser, und durfte sich daher zumindest über ständige Begleitung freuen.

Vergangenen Freitag fand dann der auf Grund der Unwetterkatastrophe im Paltental verschobene Gaishorner Sonnwendlauf statt. Ich hatte mich kurzfristig entschieden doch nicht an den Start zu gehen, da ich mir beim Versuch mir einen Miniglassplitter aus der Fußsohle zu ziehen eine leichte Zerrung eingefangen habe.
Hans ließ sich den Lauf jedoch nicht entgehen, und konnte einmal mehr den 2. Platz in seiner Altersklasse belegen.


Nun blicken wir schon gespannt auf einen der schönsten Bewerbe der Saison, auf den Thermentriathlon in Fürstenfeld, der heuer als Steirische Meisterschaft über die Olympischen Distanz ausgetragen wird.

Einlaufliste Radmarathon
Ergebnisse Gaishorn 

Donnerstag, 26. Juli 2012

Österreichische Mastersmeisterschaften am Wallsee

Letztes Wochenende fanden in Wallsee an der Donau (Nahe Amstetten) die Österreichischen Masters Meisterschaften im Triathlon auf der Olympischen Distanz (1,5/38/10) statt. Schon vor einiger Zeit hatten wir ein Zimmer gebucht und reisten bereits am Vortag an. Auf Grund der Wetterverhältnisse und der Vorkommnisse in der Heimat hatten wir allerdings ein etwas ungutes Gefühl, da auch bei uns zu Hause die Palten einen noch nie da gewesenen Höchststand erreicht hatte.

Foto © www.mostiman.at
Entgegen aller Erwartungen regnete es hier jedoch nicht, und wir starteten bei kühlen 15 Grad Luft- und 18 Grad Wassertemperatur das Schimmen im Altarm der Donau. Nachdem auf Grund der über 350 Teilnehmer in Wellen gestartet wurde (1. Welle bis Jahrgang 1973, 2. Welle alle Masters, 3. Welle alle Damen und Staffeln) mussten wir Damen uns 5 + 3 Minuten gedulden, ehe es für uns los ging. Es galt zwei Runden mit einem Landgang dazwischen zu absolvieren. Für mich lief es beim Schwimmen trotz seeeehr wenig Schwimmtraining in den letzten Wochen überraschend gut, und da ich ab der ersten Boje laufend Männer aus der 2. Welle überholte geriet ich regelrecht in Euphorie. Hans hatte auf dem Dreieckskurs Probleme den kürzesten Weg zu finden, und verschenkte so wertvolle Zeit.

Auf der Radstrecke die zweimal zu befahren war, gab es zwei ordentliche Steigungen. Gleich bei der ersten drohte mir ein Krampf einzuschießen, der sich zum Glück wieder legte. Ich merkte, dass ich vor allem in den Flachstücken ordentlich Druck machen konnte, und es gelang mir in dem doch mit einigen bekannten Namen besetzen Bewerb eine sehr gute Radzeit einzufahren. 

Hans gab vor allem in den Steigungen ordentlich Gas und ließ es bei der steilen Abfahrt richtig krachen (82 kmh). In den Flachstücken fehlte jedoch irgendwie der "Punch", sodass er mit seinem Radpart nicht ganz zufrieden war.

Foto © www.mostiman.at
Besser ging es ihm dafür beim Laufen. Mit der 26. Laufzeit in einem mit Topleuten besetzten Teilnehmerfeld gelang ihm einer seiner bisher besten Läufe im Triathlon, und er konnte sich den 5. Platz bei den Österreichischen Meisterschaften in einer stark besetzten 50er Klasse sichern.

Ich konnte meine unmittelbare Konkurrentin in der Altersklasse beim Radfahren zwar einholen, verlor jedoch beim Laufen sogleich den Anschluss, und musste mich wie im Vorjahr mit dem 2. Platz bei den Österreichischen Meisterschaften in der W45 zufrieden geben, wobei ich den Lauf dann ohne großen Druck aber trotzdem in einer für mich guten Zeit absolvieren konnte. Darüber hinaus schaffte ich damit auch noch den 3. Platz in der Österreichischen Mastersgesamtwertung (Wertung alle Frauen ab 40).

Montag, 23. Juli 2012

Trumer Triathlon


Am Samstag konnte ich endlich beim ersten Triathlon in dieser Saison starten. Eine sechswöchige Zwangspause hat mir leider einen Strich durch meine Wettkampfplanung gemacht. Sport war in dieser Zeit nicht möglich und auch das normale Leben war stark beeinträchtigt: Atemnot beim Spazieren gehen, keine Möglichkeit mich irgendwie auf Unisachen zu konzentrieren, bis hin zu leichten psychischen Aussetzern, weil ich einfach nicht wusste, was mit mir los ist. Nach etlichen Arztbesuchen und Unsicherheit, ob ich mir die Beschwerden tatsächlich nur einbilde, wurde dann endlich eine Diagnose gestellt: Eisenmangel. Nach der Diagnose, und einer entsprechenden Behandlung, ging es dann endlich wieder bergauf. Nicht nur was den Sport betrifft, sondern auch das Allgemeinbefinden. Nun bin ich seit 6 Wochen wieder im Training und kann zumindest an die ursprüngliche Form anknüpfen.

Aufgrund der Fortschritte beim Training entschloss ich mich beim Trummer Sprinttriathlon zu starten, um zumindest einen Triathlon vor den STMS in Fürstenfeld gemacht zu haben. Soweit so gut. Völlig uninformiert über Streckenführung, Schwimmkurs und das Durchlaufen der Wechselzone ging ich zum Start. Fataler Fehler, wie sich nach guten 300m beim Schwimmen herausstellte. Mein Plan, einfach den Schwimmern vor mir zu folgen, ging dieses Mal leider nicht auf, denn die Schwimmer vor mir steuerten entweder die falsche Boje an oder hatten generell anderes im Sinn. Jedenfalls musste ich meinen Kurs etwas korrigieren und verlor dadurch beim Schwimmen doch ein bisschen Zeit. Als ich dann aber endlich wieder die richtige Route eingeschlagen hatte, fühlte ich mich super. Ich konnte Platz um Platz gut machen und auch noch einige Männer überholen, welche doch 5 Minuten vor uns gestartet sind.

Dann folgte der Wechsel aufs Rad. Das Rad fahren ist eigentlich meine Angstdisziplin, aber ich merkte schnell, dass es gut läuft und konnte am Rad auch noch einige Plätze gut machen, ohne mich völlig auszuleeren. Die Radstrecke war mit 450hm auf 25km sehr anspruchsvoll und auf den verwinkelten Abfahrten, nahm ich immer etwas mehr Tempo raus, als nötig gewesen wäre, aber das Hauptziel war das Rennen zu finishen und das möglichst im Ganzen. ;)

Abschließend folgte noch das Laufen. Ich hatte echt gute Beine und spürte das Radfahren kaum. Ich lief mein Tempo durch, ohne irgendwelche Probleme mit Seitenstechen oder ähnlichem zu bekommen. Lediglich die Schmerzen im Schienbein, welche mir seit zwei Wochen leichte Probleme bereiten, spürte ich ab Kilometer 3 doch etwas mehr. 

Im Großen und Ganzen war es ein guter Vorbereitungswettkampf für die STMS in Fürstenfeld. Ich konnte den 13. Gesamtrang bei den Frauen erreichen, welcher auch den 6. Rang in der Elite I Klasse bedeutete.