Sonntag, 4. August 2013

Urlaub mit vielen Höhenmetern für Leni und Hans

Gleich nach dem Bewerb in Kitzbühel fuhren Hans und ich weiter auf das Sonnenplateau Mieming in Tirol, wo uns ein Freund seine komplette Wohnung für unseren Urlaub zur Verfügung gestellt hat (danke Geri!!). Zunächst war jedoch 2 Tage Ruhe angesagt, da Hans noch immer an seiner Verkühlung laborierte. Diese nutzten wir zum Besuch der Tiroler Landeshauptstadt und des örtlichen Badesees.

Blick vom Speicher Finstertal aufs Kühtai 
Mieming ist der ideale Ausgangspunkt um mit dem Rennrad die umliegende Bergwelt zu "erfahren", und in den anschließenden Trainingstagen haben wir fleißig Pässe gesammelt wie zB: Hahntennjoch, Flexenpass, Arlbergpass, Kühtai (2x), Brennerpass, Jaufenpass (2x), Timmelsjoch. Wie die tiroler Bergwelt so war auch das Wetter ein Traum! Wir fuhren auf 2.500m Seehöhe kurzärmelig herum, und hatten nur eine dünne Windweste für die Abfahrt im Gepäck, die wir dann gar nicht benötigt haben. Solche Tage muss man normalerweise suchen im Jahr, aber heuer war ja alles anders.

Postalmrunde mit der "schnellen Truppe" :)
Vom Urlaub zurück gekommen, hieß es wieder ein paar Tage arbeiten (und von den muskulären Strapazen erholen), bevor wir zu einem Kurztrip nach Stegersbach aufbrachen. Auch hier hatten wir die Räder wieder mit im Gepäck, jedoch bewegten wir sie ob der Hitze nur relativ wenig. Wir genossen eher die Kulinarik und ließen uns in den verschiedenen Thermalbecken richtig "durchsprudeln".

Gleich nach unserer Rückkehr stand am nächsten Tag der Selzthaler Radmarathon (150 km Strecke) auf unserer Liste. Wir beschlossen beide den Rennverlauf zu Beginn abzuwarten und dann zu entscheiden, ob wir die ganze Strecke "Vollgas" weiterfahren, oder eher eine "schnelle Trainingseinheit" absolvieren werden. Bei Hans kam schließlich die Vollgasvariante zum Zug. Er fand sich in einer schnellen Gruppe wieder, mit der er immer relativ auf Anschlag die Runde zog. Auf die Kaiserau hinauf war er dann schon ziemlich ausgebrannt. Die Hitze von ca. 36 Grad tat ihr übriges. Bei mir war es zunächst jeweils am Berg Vollgas, und zwischendurch ein sehr kraftsparendes Gruppenfahren, wobei ich mich fast nur im Windschatten aufhielt. Mit zunehmender Dauer hielt ich die Hügel jedoch immer besser mit, und konnte auf die Kaiserau hinauf nochmal ordentlich Gas geben, und als erste unserer Gruppe die Labe erreichen, bevor ich die letzten Reserven aktivierte, um zurück nach Selzthal zu kommen.

Fuschertörl und Franz Josefs Höhe an einem Traumtag!
Das Hauptaugenmerk des Trainings im vergangenen Monat (und auch noch in der nächsten Woche) diente der Vorbereitung auf unseren Hauptbewerb im August, den Ötztaler Radmarathon (ca. 240 km und gut 5.000 hm). So haben wir viele Radkilometer inkl. Höhenmeter gesammelt, die Julibilanz im Laufen (30,8 km) und Schwimmen (3,8 km) sieht jedoch eher triste aus, wobei Hans zumindest ein wenig fleißiger beim Laufen und Schwimmen war als ich. Trotzdem werden wir uns am 15. August auch noch beim Sprinttriathlon in Ausee versuchen, wo auch Kerstin wieder mit am Start sein wird. Beim Schwimmen und Laufen dürfte da für mich im "Familienduell der Grüßer-Mädels" wohl nichts mehr zu holen sein. Trotzdem hoffe ich, dass ich das Rennen zumindest beim Radfahren noch spannend machen kann, und wir freuen uns schon alle auf den Bewerb.

Einlaufliste Selzthaler Radmarathon 

Montag, 8. Juli 2013

Bezirkslaufcupläufe und Triathlonbewerbe in Aigen und Kitzbühel

Da der letzte Blogeintrag schon wieder einige Wochen zurück liegt, gibt es schon wieder einiges zu berichten. 
Zunächst waren da im Juni drei Bezirkslaufcupbewerbe in Ardning, Gaishorn und Admont wo wir am Start waren. Diese Bewerbe finden auf Grund der Trainingsausrichtung auf die Triathlonbewerbe ohne Taperingphase (also ohne vorherige Verminderung des Trainings) aus zeitweise intensiven oder umfangreichen Trainingblöcken heraus statt, und so vermag man nie vorherzusehen, was dabei raus kommt. Mal gehts überraschend gut, mal ganz daneben, weil die Beine schwer wie Beton sind. Hans gelang, auch wenn er mit der Zeit nicht immer ganz zufrieden war, alle dreimal ein Klassensieg. Ich landete in meiner Klasse einmal auf Platz 4., sowie zweimal auf Platz 1. Kerstin konnte bei ihrem Lauf in Gaishorn den 3. Platz erreichen.

©www.tribild.at
Mitte Juni fanden dann beim Putterersee Triathlon in Aigen/Ennstal die steirischen Meisterschaften auf der olympischen Distanz statt. Der Bewerb war vorbildlich organisiert, und fand auf anspruchsvollen Strecken statt. Leider fanden, speziell bei den Damen, nur sehr wenige Athletinnen den Weg in die Obersteiermark, dafür waren einige Topdamen wie Eva Wutti, Romana Slavinec oder Lydia Bencic am Start. Wir konnten in der Steirischen Meisterschaftswertung jeweils Gold (Leni), Silber (Hans) und Bronze (Kerstin) in unseren Altersklassen erreichen: Hans konnte insbesondere beim Schwimmen (mit Neopren) einen deutlichen Leistungssprung verzeichnen, und diesmal deutlich vor Leni die 1. Wechselzone erreichen. Leni zeigte sich nach der vorjährigen enttäuchenden Leistung nun mit der deutlich verbesserter Rad- und Laufzeit auch zufrieden. Kerstin verlor leider auf der abschließenden Laufstrecke durch Magenprobleme, die sie zum Verlassen der Strecke zwangen, einiges an Zeit, ein Aufwärtstrend war jedoch deutlich erkennbar.


©www.trinews.at
Eines unserer Saisonhighlights für heuer sollte der Agegroupbewerb der ITU Triathlon Challenge in Kitzbühel am 6. Juli für uns werden, welche im heurigen Jahr mit einem revolutionären, neuen Rennformat aufgewartet hat. Zunächst war eine Runde (750m) im Schwarzsee zu schwimmen. Anschließend ging es mit Windschattenfreigabe durch die Kitzbühler Innenstadt und anschließend 867 hm hinauf aufs Kitzbühler Horn, insgesamt 11,55 km. Die 2. Wecheslzone befand sich vor der Abzweigung Trattenalm. Hier waren noch 2,55 km mit 136 hm zu laufen bevor man das Ziel beim Alpenhaus am Kitzbühler Horn erreichte. Die Stimmung war einfach grandios, zumal alles auf das große Profirennen der ITU Triathlon World Championship Series am Nachmittag ausgerichtet war, und am Vormittag auf der selben Strecke gestartet wurde. Gleichzeitig zählte dieser Bewerb auch als Qualifiktionsrennen für die Agegroup Europameisterschaften im nächsten Jahr in Kitzbühel. Hans kämpfte leider mit einer leichten Verkühlung, die sich schon beim Schwimmen (ohne Neopren) nachteilig auswirkte, und ihn nach dem Bewerb dann vollends niederstreckte. Insofern konnte er mit dem 9. Platz in der stark besetzten Klasse sehr zufrieden sein. Trotzdem schade, dass er gerade bei dem Bewerb auf den er sich schon so gefreut hatte, nicht 100 %ig fit war.
©www.trinews.at
Ich konnte hinter zwei deutschen Athletinnen den 3. Platz in der Altersklasse M/W 45 erreichen, wobei ich mir diesen sehr überraschend beim Laufen(!) holte. Damit bin ich nun mit maximaler Punkteanzahl uneinholbar auf dem 1. Platz im Agegroup EM Qualifikationsbewerb für Kitzbühel 2014.

Ergebnis BLC Ardning 
Ergebnis BLC Gaishorn
Ergebnis BLC Admont
Ergebnis Triathlon Aigen
Ergebnis Triathlon Kitzbühel

Samstag, 1. Juni 2013

Diesen Mai gings auch bei kühlen Temperaturen heiß her

Seit Kerstins letzem Blogeintrag ging es bei uns bewerbsmäßig Schlag auf Schlag, was auch einer der Gründe war, warum hier in letzter Zeit nicht viel zu lesen war.
Ein weiterer Grund ist, dass es in unserem TRIDEE-Vereinsblog ohnehin alle News zu unseren Bewerben bereits kurz nach den einzelnen Veranstaltungen zum Nachlesen gibt. Den Link findet ihr auch links auf dieser Seite.

Trotzdem gibts auch hier eine Kurzzusammenfassung der letzten Wochen:
14 Tage nach Großsteinbach startete Hans - sozusagen zum Einlaufen - beim Bezirkslaufcuplauf in Hohentauern. Wohlwissend, dass am nächsten Tag der Sprinttriathlon in Traun auf dem Programm stand, absolvierte er die zu laufenden Runden - bis auf eine, die zum "Durchputzen" diente - doch eher in zurückhaltenden Tempo und konnte trotzdem noch den 2. Platz in seiner Altersklasse M50 holen.

Hans beim Traun Triathlon
Beim Triathlon in Traun (0,75 km Swim - 24,4 km Bike - 5,3 km Run), waren dann alle drei Grüßers am Start. Ich war, noch immer leicht angeschlagen von den Atemwegsinfekten der letzten Wochen, die schon den Start in Windischgarsten, Großsteinbach und Hohentauern vereitelt haben, wollte jedoch hier unbedingt dabei sein, da der Bewerb auch eines der Qualifikationsrennen für die Agegroup Europameisterschaft 2014 in Kitzbühel darstellte. Trotz der schlechten Vorzeichen holte ich mir bei einer Wassertemperatur von weniger als 16 Grad schließlich den 2. Platz in der W40 (10er Klassenwertung), und damit die volle Punkteanzahl für die W45 Klasse für Kitzbühel.

Hans spürte - nach einem sehr guten Schwimmen - besonders in den Anstiegen dann doch die 6,8 km vom Vortag, und musste sich knapp mit dem 4. Platz in der M50 zufrieden geben. Kerstin war einmal mehr die beste Schwimmerin von uns dreien, und erkämpfte sich in der stark besetzten Elite 1 Klasse den sehr guten 6. Platz.

Einrichten der Wechselzone
Nur eine Woche nach dem Sprint in Traun fanden bereits die Österreichischen Masters Meisterschaften auf der Olympischen Distanz (1,5 km - 40 km - 10 km) in Kobenz bei Zeltweg statt. Leider waren diesmal Hans - er verzichtete überhaupt auf den Start - sowie Kerstin - sie musste das Rennen schließlich beim Radfahren aufgeben - gesundheitlich angeschlagen, offensichtlich hatte ich meine Viren an sie übertragen.

© Ali Marchl, Regionalkurier
Ich selbst hatte zwar auch nicht die volle Motivation mich bei einer Wassertemperatur von 14,5 Grad und einer Außentemperatur von rund 13 Grad garniert mit viel Wind und starker Bewölkung an den Start zu begeben, aber im Laufe des Rennens stellte sich diese dann doch ein. Zunächst lief diesmal - anders als zuletzt in Traun, wo mir die Luft ein wenig fehlte - auch das Schwimmen ganz gut. In der Wechselzone verlor ich etwas Zeit, da ich nichts riskieren wollte, und mir zusätzlich etwas anzog. Beim Radfahren konnte ich jedoch mit der zweitbesten Radzeit aller Damen doch einiges an Boden gut machen. Auch der abschließende Lauf verlief ganz okay, jedoch war gegen die Siegerin in meiner Klasse, welche eine hervorragende Schwimm- und Laufzeit aufzuweisen hatte, kein Kraut gewachsen, und ich musste mich abermals mit dem 2. Platz (W45) zufrieden geben.

Während ich diese Zeilen schreibe, erreicht mich die Nachricht von Kerstin, dass sie sich heute spontan dazu entschlossen hat beim Lippizanerheimatlauf in Köflach-Piber mitzulaufen und sie dort den 5. Gesamtplatz und den 2. Platz in ihrer Klasse auf der 7 km Strecke erzielen konnte. Es geht also bereits wieder bergauf!

Samstag, 4. Mai 2013

Sprinttriathlon Großsteinbach



Nach einer ziemlich verpatzen Generalprobe meinerseits letzten Samstag in Windischgarsten, gings heute nach Großsteinbach zum ersten Triathlon der Saison. An dem Bewerb nahmen nur Papa und ich teil, da ich meine Mum vorsorglich erfolgreich ausgeschaltet habe (Verkühlung). Sie war allerdings als Cheerleader mit dabei.

Nach Windischgarsten folgten erstmals drei sportabstinente Tage für mich. Gestern sollte dann endgültig die Entscheidung für oder gegen einen Start fallen. Die Nacht war hustenfrei und auch die Radeinheit lief wie erhofft. Somit hieß es für mich noch ein bisschen den Neo eintragen und eine Wettkampfstrategie zu Recht legen.

Der Plan fürs Schwimmen war denkbar einfach: Halte den Wasserschatten von einer der guten Schwimmerinnen (Klar, nicht der ganz guten Schwimmerinnen, denn sonst bist nach 100m tot). Beim Radfahren wollte ich so wenig Zeit wie möglich liegen lassen. Da ich im Winter ganze 2 Mal am Ergometer gesessen bin und heuer auch keine Zeit für ein Trainingslager hatte, habe ich kaum Kilometer gesammelt und kann mir daher auch keine Wahnsinnszeit erwarten. Das wichtigste war mir das Laufen hinten raus. Ich wollte endlich einmal eine solide, gute Laufleistung im Anschluss an einen Triathlon bringen.

Soweit mal die Theorie. Beim Schwimmen hielt ich mich an den Plan. Ich stieg mit einer guten Schwimmzeit und sehr ausgeruht, aus dem Wasser. Dann hieß es schnell durch die Wechselzone und rauf aufs Rad. Das Radfahren verlief unspektakulär. Letztendlich war ich mit meiner Radzeit, den Umständen entsprechend, zufrieden, weiß aber, dass es da noch einiges an Potenzial zur Verbesserung gibt. Dann folgte das Laufen. Der erste Kilometer Laufsplit war schon sehr ernüchternd und es war mir auch nicht möglich, das Tempo in irgendeiner Weise anzuziehen. Somit reichte es nicht für eine gute Laufzeit, aber dennoch für den 3. Platz bei den Steirischen Meisterschaften in der Klasse W24 (oder wie auch immer die Elite 1 jetzt bezeichnet wird). 
 
Was mich heute am allermeisten gefreut hat, ist die wahnsinnig gute Schwimmleistung meines Dads. Wir haben im November begonnen seine Schwimmtechnik komplett umzustellen und er hat sich solche Mühe gegeben und sich so sehr an meine, doch oft sehr eintönigen (Technik, Technik, Technik), Schwimmpläne gehalten. Es freut mich sehr, dass dieses Training nun endlich Früchte trägt, auch wenn er immer mal wieder daran gezweifelt hat. Ich denke mal, dass er es selbst kaum glauben konnte, als er mit einer Zeit von 13:14 aus dem Wasser stieg. Auch das Radfahren verlief bei meinem Dad nach Plan. Die doch etwas kupierte Strecke, kam ihm sehr entgegen und er konnte eine gute Zeit beim Radfahren hinlegen. Das abschließende Laufen ist natürlich immer seine Disziplin und mit einer Zeit von 18:20 auf die (wahrscheinlich fast) 5km konnte er wieder eine sehr gute Leistung abliefern. Im Endeffekt bedeutete dies für ihn einen starken 2. Platz bei den Steirischen Meisterschaften in der Klasse M50.

Ergebnisse Gesamt
Ergebnisse Steirische Meisterschaft

Sonntag, 24. März 2013

Gelungener Start in die neue Saison

Dieses und letztes Wochenende erfolgte der Start in die neue Wettkampfsaison. Da das mit dem draußen Schwimmen derzeit noch so eine Sache ist, gings vorerst mal mit Laufwettkämpfen los. Während Hans und ich beim Welser Halbmarathon unseren Einstand gaben, folgte Kerstin heute mit dem 10 km Lauf in Graz.

Wettermäßig waren sich die Bewerbe mit Temperaturen um die Null Grad und leichtem (Graz) bis auffrischenden (Wels) Wind ziemlich ähnlich. Einzig der strahlende Sonnenschein machte es in Wels doch um einiges freundlicher. Da es sich in Wels um die österreichischen Halbmarathonmeisterschaften handelte, war alles am Start, was im österreichischen Laufsport Rang und Namen hat, und so war platzierungsmäßig nicht so viel auszurichten, auch wenn unsere Zeiten für den Saisonanfang und die Bedingungen durchaus ansprechend waren - dies gilt insbesondere für die 1:20 von Hans, die den 6. Platz bei der ÖM M50 bedeuteten!

Kerstin konnte heute mit einer 10 km Zeit von 45 Minuten den ersten Platz in der Damenhauptklasse erzielen, und damit ihre bisherige Bestzeit auf dieser Distanz gravierend verbessern.


Sonntag, 3. März 2013

The same procedure as every year

Ja es gibt uns noch, und wir haben auch heuer im Winter fleissig für die kommende Triathlonsaison trainiert.

Wie auch in den letzten Jahren haben wir die Semesterferien wieder genutzt um uns in den Süden abzusetzen. Die Vulkaninsel Lanzarote bietet ideale Trainingsbedingungen, und unsere bewährte Trainingslagergemeinschaft auch jede Menge Unterhaltung. Einiges konnten wir auch heuer wieder dazu lernen:

1. Powerbar Gels gehören immer geschluckt, nicht inhaliert, sonst ist es ein Vorteil, wenn ein Ersthelfer vor Ort ist.

2. Es gibt auf Lanzarote seeehr viele Radlgeschäfte. Wenn du ein gebroches Carbonteil für eine Di2 suchst, lernst du ALLE kennen. UND es gibt kein Radlgeschäft das so in der Tiefe der Hauptstadt Arrecife versteckt ist, dass es nicht auch noch ein weiteres gäbe, das noch versteckter ist, ja sogar so versteckt, dass dich ein Spanier einfach in seinen Bus packt und dich dort hin fährt, weil du sonst wohl 40 Jahre wie Moses umherirren würdest. Das Teil wurde tatsächlich in irgendeinem Hinterzimmer aufgetrieben. :)

3. Es gibt auf Lanzarote seeehr viele Supermärkte, aber immer wenn gewisse Personen vorbeifahren, schwupp sind sie auch schon wieder weg.

4. Nicht jede Menschengruppe, die mit einer Menge Gepäck und dubiosen Riesenkoffern am Flughafen steht, ist (wie von Mitreisenden spekuliert) eine Band, auch wenn manche Radlkoffer so aussehen, als würde sich darin ein Schlagzeug befinden, und wir tatsächlich einen Musiker unter uns hatten.

Die Besten :)
5. Wenn du erfolgreich deinen defekten Reifen gewechselt hast, überlege dir gut, wenn dir jemand seine Hilfe beim Aufpumpen anbietet, es gibt allerlei Saboteure auf der Insel, die nur darauf aus sind, mehr Kilometer und Höhenmeter als du zusammen zu bringen.

6. In Lanzarote kursiert ein Märchen von einem Baron Baumhausen, dass man am Ende des Tages ruhig noch mal zum Los Helechos rauf fahren kann, weil man von dort in 30 Minuten am Playa de los Pocillos in Puerto del Carmen ist, weil es ja nur mehr bergab geht. Wir habens geprüft, es ist tatsächlich nur ein Märchen.

Dienstag, 1. Januar 2013

Grazer Silvesterlauf

Kurt, Eva, Hans und Leni (v. li.)
Zum Abschluss des Sportjahres 2012 starteten wir gemeinsam mit Eva, Kurt, Heli und Sophie am 31.12. beim Grazer Silvesterlauf. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr guten Laufbedingungen konnte Hans den Klassensieg und ich den 2. Platz in meiner Altersklasse erreichen. Auch Eva, Heli und Sophie von Tridee Triathlon bzw. LC Idee landeten in ihren Altersklassen am Podest.
Kurt leistete als Genussläufer hervorragende Pacemakerdienste, und seine Frau Gerlinde und unsere Kerstin waren, da sie selbst nicht laufen konnten, vorbildliche Fans.

Anschließend an den Lauf gab es auch noch ein gemütliches Zusammensitzen in Graz, bevor wir die Heimreise antraten.Wir hoffen, dass uns auch im neuen Jahr so viele schöne und lustige Stunden mit unseren Vereinskollegen gegönnt sein werden.